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Interview mit Florentine Winter

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Interview mit Florentine Winter

Interview mit Florentine Winter

Wie alt bist du?

Ich bin 31 Jahre alt.

Was macht Dich beim Schreiben an, oder besser was treibt Dich an?

Ich versuche, der Erotik und Sexualität wieder etwas mehr von ihrem Schöngeist zurück zu geben. Das Leben ist kein Porno, sondern vielschichtiger. Außerdem ist es eine große Herausforderung Erotik und ihre Facetten in Worte zu fassen.

Seit wann schreibst Du erotische Geschichten?

Die ersten Geschichten entstanden recht früh, vor mehr als zehn Jahren. Im Laufe der Zeit gab es immer mal wieder Phasen in denen ich nicht geschrieben habe. Seit dem letzten Jahr schreibe ich wieder aktiver.

Was hat Dich dazu gebracht Erotik als zentrales Thema verwenden?

Erotik und Sexualität sind zwei Themen die mich sehr faszinieren und in denen ich mich sicher fühle. Da lag es nahe, darüber zu schreiben. Versuche in andere Richtungen gab es, aber ich bin wahrlich kein Krimiautor.

Welche erotischen Themen bzw. Situationen behandelst Du in Deinen Geschichten?

Eigentlich kann ich das keiner festen Thematik zuordnen. Es ist mehr eine Sammlung von Eindrücken, Ereignissen und Phantasien. Da mein Internetauftritt recht frisch ist, findet sich noch nicht viel dort. Dadurch hat der Leser hat die einmalige Chance die Seite wachsen zu sehen.

Schreibst Du einfach so drauf los oder hast Du gleich von Anfang an einen roten Faden oder Konzept?

Meist habe ich eine Idee und grobe Textabschnitten im Kopf, oder ich bin inspiriert von einer Situation, welche ich versuche in schriftliche Form zu bringen. Diese Ansätze bringe ich zu Papier und lasse sie dann liegen. Irgendwann nimmt man den Entwurf wieder zur Hand und mit etwas Glück wird an einem Abend eine komplette Geschichte daraus.

Hat dich der Verlauf einer Geschichte oder dessen Ergebnis schon mal selber überrascht?

Gelegentlich kommt es vor, dass ich eine andere Umsetzung im Sinn hatte. Bei der Story „Noch ein letztes Mal die Emails abrufen“ war eigentlich ein lustvolles Bettszenario am Ende geplant, aber das war irgendwie zu platt und so habe ich es die halbe Nacht lang umgeschrieben.

Wie viel steckt von Deinen sexuellen Vorlieben in Deinen Geschichten?

Eigentlich steckt in jeder Geschichte ein wenig von mir. Es ist einfacher über Erlebtes oder eigene Emotionen zu schreiben, als sie rein fiktiv zu erfahren. Aber auch hier möchte ich mich weiterentwickeln. Es gibt Spielarten die ich nicht teile, über die ich dennoch versuchen werde zu schreiben. Ich habe den Anspruch, dass jeder Leser sich auf die eine oder andere Art wiederfinden sollte. Das kann nur umgesetzt werden, wenn man versucht, sich von seinen eigenen Vorlieben zu trennen.

Welche Geschichte hast Du am liebsten?

Ich mag sehr die Geschichte „Noch ein letztes Mal die Emails abrufen“. Das Szenario fasziniert mich und ich mag ihre offene Gestaltung. Handelt es sich um ein Rollenspiel zwischen einen Pärchen, oder ist es der Anfang einer Affäre? Folgt er ihrer Einladung, oder bleibt er doch daheim?

Was war die Grundidee für Deine Website und Dein Pseudonym?

Der Wunsch mit meinen Geschichten an die Öffentlichkeit zu gehen bestand schon sehr lange. Natürlich hätte ich einem Forum beitreten können, jedoch ist man dort nur ein Autor unter vielen und gewissen Regeln unterworfen. So entstand die Idee zu einer eigenen Seite. Das Pseudonym „Florentine Winter“ gibt mir dabei die Freiheit offener zu schreiben und schützt gleichzeitig meine Privatsphäre.

Hast Du schon woanders erotische Geschichten von Dir veröffentlicht?

Bisher sind Geschichten von mir in meinem Blog (www.florentine-winter.de) und auch auf den Seiten des Joyclubs veröffentlicht. Weitere Zusammenarbeiten sind in Planung.

Gibt es schon ein Buch von Dir oder planst Du eines zu veröffentlichen?

Nein, es gibt bisher leider kein Buch von mir. Ich hoffe, irgendwann Werke von mir ganz klassisch in gedruckter Form zu veröffentlichen.

Es gibt erotische Fotos hier von Dir zu sehen. Spielt diese Form des sich Zeigens auch eine Rolle in Deiner Kunst des Schreibens bzw. gibt es da eine Parallele?

Neben meiner Liebe zum geschriebenen Wort, bin ich auch ein großer Fan erotischer Fotografie. Ich möchte mich mit dem was ich tue von den klassischen Pornoseiten abheben und ein Stück Authentizität vermitteln. Daher lag es nahe, für „Florentine Winter“ unter anderem Bilder von mir zu nehmen. Ein wenig exhibitionistisch muss man dafür sicher auch sein.

Wo soll literarisch gesehen die Reise weiter gehen. Hast Du noch Träume bzw große Ziele?

Ich sehe es als Herausforderung über Bereiche der Sexualität zu schreiben, in denen ich nicht so bewandert bin, BDSM gehört dazu, um nur ein Beispiel zu nennen. Eine Veröffentlichung meiner Werke in einer Anthologie wäre auch schön. Außerdem habe ich die Absicht, in Kooperation mit einem Fotografen, einen Kalender zu gestalten.

Danke schön Flo für das Interview über Dich und auch danke nochmals das Du uns zwei Deiner Kurzgeschichten zu Verfügung gestellt hast. Wir wünschen Dir eine gute Feder bei neuen erotischen Geschichten und viel Erfolg für die Zukunft.

  1. sybille sagt:

    die scheint n seeeehr interessantes frauenzimmer zu sein!!!

    schönes Interview…. schwärm :-)

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